Die Verbandsgemeinde Guntersblum wurde durch das dreizehnte Landesgesetz über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz vom 01.03.1972 gebildet. Neun Ortsgemeinden gehören zur Verbandsgemeinde Guntersblum. Dies sind Dolgesheim, Dorn-Dürkheim, Eimsheim, Guntersblum, Hillesheim, Ludwigshöhe, Uelversheim, Weinolsheim und Wintersheim.
Am 30. Mai 1972 trat der neu gewählte Rat der Verbandsgemeinde Guntersblum erstmals zusammen. Die Männer (Frauen gab es damals im Verbandsgemeinderat nicht) der ersten Stunde waren: Heinz Albrecht, Weinolsheim; Klaus Baumann, Guntersblum; Philipp Bretzer, Dorn-Dürkheim; Otto Dettweiler, Wintersheim; August Egelhoff, Dorn-Dürkheim; Walter Horn, Guntersblum; Werner Kärcher, Dorn-Dürkheim; Rudolf Koch, Eimsheim; Josef Kraus, Guntersblum; Fritz Krüger, Hillesheim; Armin Lamberth, Ludwigshöhe; Karl Lösch, Uelversheim; Reinhard Obermann, Uelversheim; Dieter Schlütter, Dolgesheim; Hans Jakob Schmitt, Guntersblum; Helmut Schulz, Weinolsheim; Herbert Seemann, Dolgesheim; Gottlieb Spies, Guntersblum; Wolfgang Weickert, Guntersblum. Ein damals von vielen ungeliebtes, heute aber über alle Zweifel erhabenes, gut funktionierendes Gemeinwesen war entstanden.
Zum ersten Bürgermeister wurde der Nackenheimer Rudi Müller gewählt, eine Verbindung, die nach zweimaliger Wiederwahl bis zur Pensionierung am 31.12.2001 andauerte.
Blick in den Kellerweg. Hier findet jedes Jahr im August das bekannte Kellerweg-Fest statt
In mehr als einem Vierteljahrhundert, in dem die Verbandsgemeinde Guntersblum nunmehr besteht, wurde vieles geplant und auch verwirklicht. Millionenbeträge wurden in den Kanalbau, den Kläranlagenbau, in Schulen und Schulerweiterungen, in Schulturnhallen, in Feuerwehr und auch in die Modernisierung der Verwaltung investiert. Geschaffen wurde dabei ein modernes Gemeinwesen, das zusammen mit den neun Ortsgemeinden über eine gute Infrastruktur verfügt und für die Zukunft beste Entwicklungsaussichten hat.